Die Time-Line

Die Time-Line Methode hat unter anderem, folgende Anwendungen:

  • Um Ziele zu „magnetisieren“ bzw. anzuziehen.
  • Bei größeren Zielen, erlaubt die Time-line, die Visualisierung von Zwischenschritten.

  • Einführung einer Lösungsperspektive (weg von dem negativen gegenwärtigen Zustand, hin zum positiven wünschenswerten Zustand)
  • Bei Klienten, die sehr visuell und kinästhetish orientieren und weniger auditiv. Anzeichen von Letzterem könnte sein, dass sich diese Klienten bei längeren Therapiegesprächen ermüden.

Allgemeine Richtlinien für die Time-Line Methode

Die Time-line ist eine Methode, bei der ein leichter Trance-Zustand (Lösungstrance) erzeugt wird. Daher, um Zugang zu diesem Trance-Zustand zu erleichtern sollen Psychotherapeuten bzw. Coaches auf ihre Sprache achten (am besten nützt man hypnotische Sprache). Hilfreich ist es auch für Pacing, wenn Psychotherapeuten bzw. Coaches in dem Atemrhythmus von Klienten reden.

Für die NLPler unter den Coaches und Psychotherapeuten: hilfreich kann es auch sein, wenn man vorab überprüft hat, welche Submodalitäten Klienten in einem Erfolgs- bzw. Flow-Zustand erleben, damit diese auch in die hypnotische Sprache beim Zielzustand einbinden kann).

Übungsanleitung für die Time-Line Methode

Die Time-Line Methode kann unter anderem mit einem Seil, mit Bodenankern oder auch imaginativ ausgeführt werden. Hier finden Sie Artikel über die ersten erwähnten Möglichkeiten:

Literaturtipps zur Time-Line Methode

  • Bandler R und Grinder J (2005), Patterns: Muster der hypnotischen Techniken Milton H. Ericksons, Junfermann
  • Dilts R (1990), Changing Belief Systems with NLP
  • Die Time-Line Methode kann auch die Arbeit von Milton Erickson zurückgeführt warden. Hier kann man mehr dazu erfahren: Erickson MH (1954) Pseduo orientation in time. In: Journal of Clinical and Experimental Hypnosis 2, S 261-283
  • James T, Woodsmall W (1991) Time Line. NLP-Konzepte. Junfermann, Paderborn
  • Russinger U (1998) Time-Line. In: Brandl-Nebehay A. Rauscher-Gföhler B, Kleiben-Arbeithuber J (1998) Systemische Familientherapie. Facultas, Wien