Schlaflosigkeit und Schlafstörungen

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Schlaflosigkeit ist ein Begriff für die Unfähigkeit, ausreichend (bezogen auf Qualität oder Dauer) zu schlafen. Man redet von der subjektiven Schlaflosigkeit, wenn der Betroffene ein völlig normales Schlafmuster hat und beschwert sich über mangelnden Schlaf.

Narkolepsie

Der Betroffene leidet unter wiederkehrendem Einschlafen während der Tageszeit. Die Kondition betrifft ca. 1 in 2000 Personen. Häufig geht die Kondition mit Kataplexien einher: der Betroffene erlebt vorübergehenden Kontrollverlust über definierte Muskelgruppen bei wachem Bewusstsein, z.B. kann Dinge für einige Sekunden nicht mit der Hand festhalten, lässt den Kopf hängen, spricht undeutlich oder fängt an zu schielen. Kataplexien werden meist durch starke Emotionen (Freude, Lachen, Scham, Begeisterung, Ärger, Erregung oder Schreck) ausgelöst. Typischerweise fallen Menschen mit Narkolepsie fast unmittelbar nach dem Einschlafen in REM-Schlaf und erleben zum Teil äußerst lebhafte bzw. bedrohliche Halluzinationen.

Schlafapnoe

Schlafapnoe bezeichnet sich durch plötzliche Ausfälle des Atems (Apnoen) während des Schlafs. Dies verursacht den Sauerstoffspiegel im Blut zu sinken, und als Alarmreaktion des Körpers zu einer Aufweckreaktion. Die Folge der Aufweckreaktionen ist ein nicht erholsamer Schlaf, was meistens zu einer ausgeprägten Tagesmüdigkeit führt. Obwohl diese Aufweckepisoden äußerst erschreckend sein können, sind sie meistens so kurz, dass sie vom Betroffenen als Grund für die Schlaflosigkeit nicht erkannt werden können.

Schlafwandeln (Somnambulismus)

Schlafwandeln ist ein Phänomen, bei dem der Schlafende ohne aufzuwachen das Bett verlässt, umhergeht und teilweise auch Tätigkeiten verrichtet. Es kommt bei ca. 7% der Kinder und 2% der Erwachsenen vor.

Tagesschläfrigkeit

Tagesschläfrigkeit ist die häufigste Schlafstörung bei Erwachsenen. Der Betroffene erlebt übermäßige Schläfrigkeit während des Tages und als Folge eine Verringerung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten, z.B. reduzierte Aufmerksamkeit, verzögerten Reaktionen usw.