Was ist Psychohygiene?

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Stickney Brook Yoga 56


Sport und Körper-Achtsamkeit bringen positiven psychischen Wirkungen mit

Bild von Matthew Ragan @ Flickr, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Unter Psychohygiene versteht man alle Maßnahmen, die dazu dienen den Geist und die Seele gesund zu erhalten. Es geht hier um die Prävention bzw. die Prophylaxe von körperlichen Erkrankungen (psychosomatische Erkrankungen) und geistige und seelische Störungen und die damit verbundenen sozialen Folgen.

Beispiele für solche Maßnahmen:

  • Achtsamkeit mit sich: mit dem eigenen Körper achtsam umgehen (Sport, Ernährung usw.), achtsame und positive Kommunikation mit sich, eigene Bedürfnisse wahrnehmen, ausdrücken und leben können
  • Psychische Belastungen erkennen und reflektieren: Probleme nicht verschönen, eigene Stärken(Ressourcen)/Schwächen erkennen können, sowie Lösungsansätze
  • Eigene kommunikative Kompetenzen fördern: positive und lösungsorientierte Kommunikation mit sich selbst und anderen, (konstruktive) Konfliktfähigkeit (mit sich und anderen) erhöhen. Man spricht hier von Selbstkompetenz und sozialer Kompetenz.
  • Ausgleich im Privatleben pflegen: Work-Life Balance anstreben, am Feierabend/Wochenende abschalten können, genießen/loslassen lernen
  • Ausreichender Schlaf: Genug Schlaf bekommen, wobei beide Quantität und Qualität wichtig ist. Wichtig ist es, dass man sich in der Früh ausgeschlafen und erholt fühlt. Hier kann man z.B. vor dem Einschlafen den Tag „abschließen“ und bei sich selbst wegen allen (positiven) Errungenschaften des Tages bedanken