Wirkfaktoren auf Drogenabhängigkeit

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Es sind einige Faktoren, die zur Drogenabhängigkeit und es sind meistens ein Zusammenspiel bzw. Wechselwirkung dieser Faktoren, die bestimmen, ob jemand abhängig wird. Dieser Artikel beschreibt im Folgenden mögliche Wirkfaktoren.

Pharmakologische Eigenschaften: ob man davon körperlich und/oder psychisch abhängig wird und überdies die Wirkung der Substanz. Einige Drogen haben eine hemmende (entspannende) Wirkung, andere eine Euphorische oder führen zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit usw. Die Betroffenen haben letztendlich ein gewisses Ziel, das sie mit der Aufnahme der Droge verfolgen, z.B. Teenager die eine Flucht von Alltagsproblemen suchen; Studenten, die durch die Nacht für eine wichtige Prüfung studieren wollen usw.

Lebenssituative Faktoren: Je mehr Angst, Spannung und Konflikt jemand in seinem Umfeld erlebt, je wahrscheinlicher ist es, dass er Gefühle der inneren Leere, Apathie und Depression erleben wird und je anfällige ist er für Drogen bzw. andere Suchtmittel. Suchtmittelermöglichen die kurzfristige Flicht von negativen Gefühlen ins Positive bzw. sie füllen das Leere wieder auf, damit es wieder gespürt werden kann.

Art der Applikation: Drogen kann man auf unterschiedliche Arten aufnehmen, z.B. oral, durch dir Nase ziehen, intravenöser Aufnahme usw. Wenn intravenös aufgenommen wird, dann kann eine größere Menge der Substanz auch aufgenommen werden und dies hat eine qualitative und quantitative Wirkung.

Lebensalter: Während der Pubertät und nach der Lebensmitte steigt das Suchrisiko

Neugierde: Die Präsentation von Drogen und deren Wirkung in den Medien (Internet, Fernsehen, Zeitungen, Computerspiele usw.) sowie von den Schicksalen von Süchtigen hat zum Teil eine abschreckende Wirkung und zum Teil macht neugierig, Drogen auszuprobieren. Neugierige probieren dann öfters aus aber werden nicht unbedingt davon süchtig.

Psychiatrische Erkrankungen: Persönlichkeitsstörungen und schizophrene Erkrankungen können unter Umständen zu einer Affinität zum Drogenkonsum führen.