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Artikel zum Thema Psychotherapie, Psychologie & Coaching

Von Kevin J. Hall, BSc (hons), MSc. Systemischer Psychotherapeut & Business Coach

Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Alltagsmeinungen

Wir versuchen alle Informationen über unseren Mitmenschen zu sammeln und zu ordnen, damit wir Voraussagen über sie machen können. Diese Voraussagen oder Alltagsmeinungen dienen letztendlich zur Kontrolle – wir wollen vorhersagen können, wie sich jemand verhalten wird, wenn wir ein gewisses Verhalten zeigen, damit wir das für uns erwünschte Ergebnis bekommen können. Mehr lesen ... Read more

Erik Ericksons Stufenmodell der Psychosozialen Entwicklung

Hier wird ein psychoanalytisches Modell der Entwicklungspsychologie präsentiert. Ich finde dieses Modell allerdings durchaus für Systemiker interessant, um Hyothesen zu erzeugen und als Gedankengut, um über Familienentwicklung zu reflektieren. Mehr lesen ... Read more

Was macht das vegetative Nervensystem (Vegetativum)?

Das vegetative Nervensystem ist weitgehend nicht unter der willkürlichen Kontrolle des Bewusstseins, d.h. es funktioniert autonom (deswegen wird es oft als das autonome Nervensystem bezeichnet). Es regelt Vitalfunktionen, wie Schlaf, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Sekretion und Wasserhaushalt, aber auch die nervliche Kontrolle der Sexualorgane. Selbst während wir schlafen oder in Anästhesie versetzt werden, hält es unsere grundlegenden Lebensfunktionen aufrecht, ohne dass wir dafür etwas machen müssen. Mehr lesen ... Read more

Was leistet das Kleinhirn?

Das Kleinhirn sorgt für die räumliche und zeitliche Koordination motorischer Handlungsabläufe und der Körperhaltung bzw. Gleichgewicht. Es werden hier Informationen aus Gleichgewichtssystemen (z.B. Bogengänge im Innenohr), Muskelspindeln, Sinnesrezeptoren, Auge und Ohr gesammelt, verbunden und laufend mit motorischen Programmen verglichen. Vom der Großhirnrinden kommen auch dazu die Impulse der willkürlichen Motorik. Das Kleinhirn kombiniert die gesamten gesammelten Informationen, um die komplexen motorischen Handlungsabläufe zu orchestrieren. Im Kleinhirn befindet sich auch das motorische (prozedurale) Gedächtnis, z.B. die Fähigkeit zu gehen, die Fähigkeit zu ... Read more

Was leistet die Großhirnrinde?

Die Großhirnrinde (Neocortex) bildet die äußere Nervenzellschicht des Gehirns. Hier werden bewusste Vorgänge, kognitive Prozesse, planvolles Handeln, willkürliche Ausführung von Bewegungen usw. verarbeitet. Man kann zwischen vier Teilen der Großhirnrinde bzw. sogenannte Lappen unterscheiden Mehr lesen ... Read more

Daniel Sterns Theorie des Selbsterlebens

Bei einem Säugling sind bereits in den ersten Monaten klar unterscheidbare Affekte vorhanden, die unter Beobachtung Emotionen wie Zorn, Trauer, Freude, Erschrecken, Ekel usw. zuordnen lassen. Sie sind in ihrem Verlauf und Intensität (z.B. sich langsam ausbreitend, rasch ansteigend usw.) unterscheidbar und noch vom Säugling kaum beeinflusst werden. Mehr lesen ... Read more

Was ist ein Affekt?

Ein Affekt ist eine Gemütserregung und hat eine Ausdrucksdimension, eine körperliche Dimension und eine motivationale Dimension. Zum Beispiel, ein Lächeln könnte ein Ausdruck für den Affekt Sympathie sein, Erröten die körperliche Dimension für den Affekt Scham und jemand der den Affekt Zorn empfindet, könnte dazu motiviert sein, mit seiner Hand auf dem Tisch zu hauen. Mehr lesen ... Read more

Bindungstheorie

Das Wort Bindung (eng. „attachment“) bezeichnet eine enge emotionale Beziehung zwischen Menschen. Bindungstheorie beschäftigt sich mit der emotionalen Beziehung eines (Klein-) Kindes an seiner ersten Bezugspersonen (Mutter und Vater). Es geht hier um die Qualität und Intensität dieser Bindung. Sie kann auf die Arbeit des Psychoanalytikers, John Bowlby, in den 50er Jahren des 20er Jahrhunderts zurückgeführt werden. Bowlby beobachtete, wie unterschiedliche Kleinkinder darauf reagierten, wenn das Kind in einem Zimmer mit fremden Menschen kurzzeitig von der Mutter verlassen wurde. Mehr lesen ... Read more

Psychoanalytische Konzepte der Entwicklungspsychologie

Psychoanalytiker haben einen sehr wichtigen Beitrag zu der Entwicklungspsychologie geleistet. Ohne Anna Freud, John Bowlby, Charlotte Bühler, Margaret Mahler usw. wäre die Entwicklungspsychologie nicht dort, wo sie heute ist. Außerdem stellen psychoanalytische entwicklungspsychologische Konzepte interessante Möglichkeiten zur Generierung von Hypothesen über (unter Anderem) Familienlebenszyklen dar, die auch für Systemiker nützlich sein können. Hier dann eine Einleitung in die psychoanalytischen Konzepte. Mehr lesen ... Read more

Entwicklungspsychologie

Die Entwicklungspsychologie stellt sich die Frage, wie sich die Psyche des Menschen von seiner Entstehung über die Pubertät und Erwachsenenalter und letztendlich zum Lebensende entwickelt. Die Entwicklungspsychologie geht nämlich davon aus, dass der Mensch nicht fertig auf die Welt kommt, sondern sich von der Geburt bis zum Lebensende genauso wie in seiner äußeren Erscheinung auch in seiner inneren psychischen Struktur und Prozessen (Verhalten, Fertigkeiten, Kenntnissen, Interessen usw.) verändert. Mehr lesen ... Read more
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