Was sind Angst- und Panikstörungen?

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Dieser kurze Artikel beschreibt Angst- und Panikstörungen sowie deren Untergruppierungen:
(1) Phobien
(2) Panikstörungen
(3) Generalisierte bzw. allgemeine Angststörungen

Phobien

Hier wird von gezielten Ängsten vor gewissen Dingen und Situationen gesprochen.  z.B. Platzangst, Spinnenangst

Panikstörungen

Diese Störungen sind von schwerer plötzlicher Angst charakterisiert. Diese Ängste und Panikzustände sind nicht auf spezifische Dinge und Situationen beschränkt und sind daher nicht vorhersehbar. Typische Symptomen sind Herzklopfen, Brustscherzen, Erstickungsgefühle und Schwindel. Leidender haben unmittelbar die Angst, sofort zu sterben, die Kontrolle zu verlieren oder psychotisch zu werden. Der Zustand dauert weniger Minuten und weil er plötzlich und unvorhergesehen kommt, entwickeln Leidender eine „Angst vor der Angst“.

Generalisierte Angststörungen

Hier wird von anhaltenden Symptomen von Angst geredet. Diese Angst ist auf keine bestimmte Situationen zurückzuführen. Typische Symptome sind fortbestehende Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen und Schwindelgefühle. Diese Symptome entlarven sich oft als  Ängste, es könnte einem nächsten Angehörigen etwas zustoßen oder Gefühle der Vorahnung.

Eine Anpassungsstörung wird als die Unfähigkeit einer Person, auf dramatische Lebensereignisse angemessen psychisch zu reagieren, verstanden. Mögliche dramatische Lebensereignisse sind Trennungen, Tod und Verlist des zu Hause oder Arbeitsplatzes. Die häufigsten Symptome sind depressive Verstimmungen, Existenz- und Überlebensängste, Verlust des Selbstwertgefühls, Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben. In Jugendlichen es artet sich oft in aggressives Verhalten aus, und in Kindern in Bettnässen und Rückfälle in schon abgeschlossene Entwicklungsphasen, z.B. Daumenlutschen. Anpassungsstörungen meisten in dem ersten Monat nach dem auslösenden Ereignis auf und können in der Regel bis zu sechs Monaten dauern.